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09.12.2015

09.12.2015 - Fünf


After a long time, I visited Myriams project, Adhyayan again.
During only two hours, I experienced a burning ironman (probably, the source that caused the plastic smoke was invisible), I made friends with the toughest and cutest girl in Kaylash (the one with the red coloured hands), who invited us to her little kitchenlivingsleepingroom to have Chai with her grandmother and I observed an Indian weeding with a very good view from the rooftop.
When I left to our new home (we moved to an old-fashioned flat, all Berlinscenehipsters would kill us for this place) my heart was crowded with happiness.

Da war Nepal. 

Da war ein Hindi-Kurs, der mir klarmachte, dass es nicht zu den einfachsten Dingen gehört, eine neue Sprache zu lernen. 
Dann wurde umgezogen, mit zwei Autos, Küchenutensilien unter dem Arm und Koffer in der Hand, in eine Wohnung, die mindestens achtzig Jahre alt ist und in Kreuzberg unbezahlbar wäre. 
Ich bin wieder in meinem Projekt angekommen, physisch und auch irgendwann psychisch und dann war auf einmal beinahe Mitte Dezember.

Heute hab ich dann mal wieder bei Adhyayan vorbeigeschaut, Myris Arbeitsplatz.
Ich bin angekommen und das Dach stand unter Plastikqualm, die Quelle war wohl irgendein abfackelnder Strommast, das sei aber nicht so ungewöhnlich. Die Kids hat es auf jeden Fall nicht besonders beunruhigt.
Ich habe die taffeste und süßeste zehnjährige in ganz Kaylash kennen gelernt, die uns danach erst einmal in ihr KüchenWohnSchlafzimmer eingeladen hat um uns ihre Wassermalfarbe und ihr Hannah Montana Malbuch zu zeigen. Danach hat sie ihre letzten drei Zuckerbonbons mit uns geteilt, uns Guaven geschenkt, ihre Großmutter aus irgendeiner Ecke gezogen, die uns dann auch noch Chai gemacht hat.

Auf dem Dach konnte man dann auch noch eine ganz anständig aussehende indische Hochzeit bestaunen,  weit über das Geländer gelehnt, um danach durch dasselbe Gewusel zurück zur Metro zu hasten, vollgestopft mit Keksen und Glück. 


One day, it was Neelus birthday, I gave her the ‘Little Prince’. Every student of Myris English class started to read in this book during the day.
Now, Myriam builds a library at Adhyayan. We decided to share the costs of this project.
If anybody wants to support us, feel free to write me. (kathigoesindia@web.de)


An Neelus Geburtstag habe ich ihr den ‘Kleinen Prinzen’ geschenkt.
Im Laufe des Tages hatte jeder Schüler aus Myris Englischklasse das Buch mindestens einmal in der Hand. Und das länger als zehn Minuten.
Myri baut jetzt eine Bücherei in Adhyayan auf. Wir haben beschlossen, uns die Kosten, die für dieses Projekt entstehen, zu teilen.
Solltest du dich für unser kleines Projekt interessieren oder uns unterstützen wollen, schreib mir gerne. (kathigoesindia@web.de) 

 

Two days after the usual day, we celebrated Nikolaus at Manzil. It felt a little bit like the moment before getting gifts at Christmas and created, finally, the feeling of the pre-Christmas-period.  

Zwei Tage zu spät haben wir in Delhi dann auch noch Nikolaus gefeiert, mit geschenkwütigen Manzilianern die, improvisiert zu Schuhen, wie wild Geschenke in Socken stopften.
Ein bisschen aufgekratzt wie vor der Bescherung hinterließ es die Aktion ein bisschen das Gefühl von Vorweihnachtszeit.